Mentale Stärke – mit Mentaltraining zum Erfolg

Wer auf einer Erfolgswelle reiten und herausragende Erfolge feiern möchte, benötigt nicht nur große Begabung und viel Fleiß, sondern auch die richtige innere Einstellung. Ob in der Schule, im Job oder im Sport – wer mentale Stärke besitzt, ist in nahezu allen Bereichen im Vorteil. Menschen, die fest daran glauben, ein Ziel aus eigener Kraft erreichen zu können, sind in aller Regel erfolgreicher, als jene, die andere Personen, widrige Umstände oder fehlendes Glück für ihre Situation verantwortlich machen. Mentaltraining hilft dabei, die eigene mentale Toughness zu verbessern und sich somit selbst den Weg zum Erfolg zu ebenen.

Was ist Mentaltraining?

Mentaltraining bedeutet wörtlich übersetzt: „Training des Geistes“. Es beruht auf der Annahme, dass Erfolg oder Misserfolg von der Qualität der eigenen Gedanken abhängt. Trifft dies zu, kann es sich als sinnvoll erweisen, seine Muster und Einstellungen für bestimmte Lebensbereiche und -situationen zu hinterfragen.

Das Trainingsziel besteht nicht darin, jeden einzelnen unserer ca. 40.000 Gedanken pro Tag zu kontrollieren. Das Training soll viel mehr dazu dienen, hinderliche Gedankenmuster zu erkennen und diese in die gewünschten positiven Bahnen zu lenken. Es hilft, sich auf schwierige Gegebenheiten vorzubereiten und verbessert die Stimmung durch das bewusste Erinnern an schöne Erfahrungen. Mentalcoaches helfen dabei, die Ursachen für ein Problem zu identifizieren, eine Lösung zu definieren und das angestrebte Ziel zu erreichen. Eingesetzt wird das mentale Training beispielsweise im Sport und zur Behandlung von sozialen Phobien, Prüfungsangst, Lampenfieber und Panikstörungen.

Wie funktioniert Mentaltraining?

MentaltrainingBeim mentalen Training geht es darum, emotionale, körperliche und mentale Energien aufzubauen, die sich später gezielt abrufen lassen. Für das menschliche Gehirn ist es dabei nicht wichtig, ob Erlebnisse mit allen Sinnen wahrgenommen wurden oder nur vor dem geistigen Auge stattgefunden haben. Es erkennt keinen Unterschied zwischen wirklicher und erdachter Realität. Daher ist es möglich, ihm bewusste Bilder – Wunschideale – einschließlich der dazugehörigen Emotionszustände zu suggerieren und dies als „Realität“ einzuprogrammieren. Wird dies oft genug wiederholt, tut das Unterbewusstsein künftig alles in seiner Macht stehende, um diese fiktive Wirklichkeit zu realisieren.

Arten des mentalen Trainings

Es gibt verschiedene Arten von Vorstellungsübungen zur Steigerung der mentalen Stärke. Während der Trainierende bei der ersten Form nur Beobachter ist und sich von außen in einer bestimmten Lebenssituation sieht (Dissoziation), geht er bei der zweiten Form als Teilnehmer direkt in die Situation hinein. Er agiert und spürt die damit verbundenen Gefühle (Assoziation). Auch inhaltlich lässt sich das Mentaltraining unterscheiden. Zum einen gibt es die positive Vorstellung, in der gedanklich durchgespielt wird, wie eine Situation den eigenen Wünschen entsprechend verläuft. Der Trainierende denkt, fühlt und handelt so, wie er es gern tun würde. In der Bewältigungsvorstellung malt er sich hingegen aus, wie er sich in einer bestimmten Situation immer fühlt. Er spürt Ärger, Angst, Eifersucht etc. Anschließend stellt er sich vor, wie er neue Bewältigungsstrategien einsetzt, um diese Gefühle zu bewältigen.

Egal welche dieser Arten Anwendung findet – wichtig dabei ist, die Gedanken zuversichtlich zu formulieren und sich stets konkrete optimistische Bilder auszumalen. Das wiederholte positive Durchspielen im Kopf steigert das Selbstvertrauen und die Überzeugung, dieselbe Situation auch real bewältigen zu können.

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